Refreshertag für ZRM TeilnehmerInnen

Wie ich mein ressourcenorientiertes Selbstmanagement (ZRM) im Alltag pflege

Termin: Herbst 2017

Dipl.-Psych. Beate Gildehaus-Olbrich
Dr.med. Dieter Olbrich

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Seit Jahren haben wir Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ZRM Einführungskursen, im Präventionsprogramm GUSI und in ressourcenorientierten Selbstmanagementgruppen zur Gesundheitsförderung begleitet. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben mit viel Freude ihr persönliches Mottoziel entwickelt und damit eine innere Haltung, die es ihnen möglich machen sollte, im Alltag mit Herausforderungen besser umgehen zu können – und so Stress gelassen zu begegnen.

Im Rahmen dieser Kurse haben wir uns natürlich auch mit der Umsetzung im Alltag beschäftigt; in der Phase 4 des ZRM-Trainings, „Mit meinen Ressourcen zielgerichtet handeln“, wurde auf alltägliche Situationen vorbereitet.

Klar war aber auch: um neue Verhaltensweisen zu festigen und so oft wie möglich in meiner Zielhaltung zu sein, bedarf es der regelmäßigen Anwendung des Erlernten, des Übens – und natürlich Zeit.

Es freut uns, dass von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Kurse wiederholt der Wunsch geäußert wurde, in einem gewissen zeitlichen Abstand zum Kurs die Möglichkeit zu haben, ihr ZRM Wissen aufzufrischen und Neues kennen zu lernen.

Das haben wir nun gerne aufgegriffen und einen Refresher Samstag für alle „ZRM Kundigen“ in unsere Angebote aufgenommen.

Nachdem Sie in ihrem jeweiligen Kurs für die Anwendung im Alltag A-B-und C-Situationen kennen gelernt haben, waren unsere Anregungen für die nächsten Wochen und Monate:

täglich A-Situationen bewusst wahrnehmen, achtsam würdigen und mit Erinnerungshilfen (…..“ Die 7 Bohnen“)  verankern. So stärken Sie kontinuierlich Ihr neuronales Netz, in dem Ihr Mottoziel mit der zugehörigen inneren Haltung repräsentiert ist. Wir hatten Ihnen die Empfehlung gegeben, in den sechs Monaten nach dem Kurs wöchentlich eine B-Situation mittleren Schweregrades gezielt vorzubereiten und erlebte C-Situationen nachträglich zu analysieren. Dies hilft, Stressautomatismen vorzeitig zu erkennen.

Die erste Anwendung von Wenn-Dann-Plänen hatten sie bereits erprobt.

Ausgehend von Ihren Erfahrungen werden wir im Refresher zunächst wieder die theoretischen Grundlagen in Erinnerung rufen:

Motivationspsychologie – Was war noch einmal der Rubikonprozess? Und Neurobiologie: Was sind somatische Marker? Habe ich genügend Erinnerungshilfen und Primes gefunden und eingesetzt? Und natürlich: Welche Erfahrungen habe ich damit gemacht?

Wir werden dann speziell noch einmal auf ihre Ressourcenbilder und ihre Mottoziele eingehen und deren mögliche Weiterentwicklung besprechen. Der Schwerpunkt des Refresher Samstags wird auf der Phase 4 und 5 des ZRM-Trainings liegen:

„Mit meinen Ressourcen zielgerichtet handeln“ und
„Transfer in den Alltag“

Wir analysieren mit Ihnen persönliche Stressautomatismen, vertiefen Vorläufersignale und weisen auf die Bedeutung von „Stopp-Befehlen“ hin. Ein Schwerpunkt wird die Entwicklung persönlicher Wenn – Dann – Pläne sein, zu der wir wieder die Kleingruppenarbeit nutzen. Wir werden uns mit dem Einsatz der Affektbilanz („Strudelskala“) im Alltag beschäftigen und Ihnen die Möglichkeiten der „Wunschelemente-Technik“ zur Entwicklung weiterer, themenspezifischer Mottoziele vorstellen.

Ziel des Kurses ist die Auffrischung- und Vertiefung Ihres Wissens und die Umsetzung im Alltag. Natürlich ist ein Schwerpunkt auch die Förderung der sozialen Ressourcen: das gelingt in einer lebendigen Gruppe natürlich besonders gut.

Kurszeit:
Herbst 2017

Mindestteilnehmerzahl: 10, max. 15

Die Seminargebühr beträgt 115,00 € inkl. Mittagessen und Pausenverpflegung

Kursleiterin:
Dipl.-Psych. Beate Gildehaus-Olbrich
Psychotherapeutin in eigener Praxis

Dr.med Dieter Olbrich
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Zertifizierter ZRM-Trainer

Seminarort:
Rehazentrum – Haus G
Villa Reischauer („GUSI-Villa“)
Lietholzstraße
32105 Bad Salzuflen